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- Kommentare zu Medienberichten


26. Mai 2013

Propaganda – und kein Ende!

  

Die prächtigen Bäume des Schlossgartens

- gefällt von den Betreibern in der Nacht 14. / 15. Februar 2012

- missbraucht als trügerische Kulisse der S21-Propaganda im Mai 2013:

Familienidylle mit „Lichtauge“

4. April 2013

Tunnelbau-Wut

http://www.sueddeutsche.de/panorama/twitternder-lokfuehrer-lass-hirn-regnen-1.1639577

Auch bei diesem Artikel stellt sich wieder die Frage: Durch welche Fähigkeiten zeichnet sich die DB aus? Offensichtlich kann sie Lobbyismus und Einflussnahme auf  Medien.
Selbst auf welche, die sich als Qualitätsmedien verstehen.
Qualifiziertes, transparentes Management von Großprojekten wie Stuttgart 21 kann sie nicht.
“Lass Hirn regnen” überschreibt Detlef Esslinger seine Personality-Story vom Lokführer und merkt nicht, dass er gemeint ist.
Er diffamiert „die stets zu jeder Meckerei bereite Organisation namens ‚Fahrgastverband Pro Bahn’” und erörtert „Stilfragen“ bei einem Lokführer in prekärer Situation.
Von allgemeinem Interesse wäre jedoch, wie die – im Unterschied zu Bahnbetreibern in anderen Ländern – tunnelbessene DB sich zu solchen Vorkommnissen stellt.
Allein in Stuttgart will die DB 60 km Tunnel bauen.
Gehen wir Tauben vergiften im Park? Im Park, den die Bauherrin DB schon weitgehend abgeholzt hat?
Der Qualitätsjournalist Esslinger sollte angesichts des nicht ganz unbedeutenden Unfalls im Tunnel im Taunus recherchieren, was dieser mit der Tunnelbau-Wut der DB zu tun hat. Das wäre Qualitätsjournalismus.

3. April 2013

“Streitlust”-Geschreibsel

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-stocker-zieht-weiter-von-gericht-zu-gericht.9df7cc7c-190a-499d-9614-087c16272900.html

Stuttgarter Zeitung: “Stuttgart 21 - Stocker zieht weiter von Gericht zu Gericht”

Verquer, ja dreist, wie Christine Bilger die Verhältnisse umkehrt.
Stocker war vom Landgericht freigesprochen worden. Nicht er ist weitergezogen zum nächsten, dem Oberlandesgericht, sondern die Stuttgarter Staatsanwaltschaft.
Diese lässt sich ihre Streitlust nicht nehmen.
Blödsinnig überhaupt, von „Streitlust“ zu reden. Hier geht es um grundgesetzlich garantiertes Demonstrationsrecht, naturgemäß mit gewissen Unwägbarkeiten verbunden. Wenn Demonstrationen lediglich in engem Rahmen von Ordnungsämtern wahrgenommen werden könnten, wären sie hinfällig.
Das würde zwar gewissen Leuten gefallen, demokratischer Kultur jedoch schaden.

11. März 2013

Die Presse und Stuttgart 21

Quelle: Stuttgart 21 wird gebaut und 2024 fertig – ach, wirklich?
http://railomotive.com/2013/03/stuttgart-21-wird-gebaut-und-2024-fertig-ach-wirklich/comment-page-1/

Kommentar:
Herr Weidelich hat als Fachjournalist so seine Erfahrung mit der Presse. Und was sich bei vielen in der Bewegung gegen Stuttgart 21 als ein Gefühl der Ohnmacht und dem gegen Windmühlenflügel anzukämpfen ausdrückt, schlägt sich hier in deutlichen Worten nieder:

Zitat: „Wenn ich etwas dabei gelernt habe, ist es: Journalisten sind Deppen.“

Das klingt diffamierend, wird dann aber begründet:

Zitat: „Ein nicht unerheblicher Anteil von Journalisten bzw. Redakteuren ist nicht in der Lage, Informationen zu verstehen, zu verarbeiten, zu bewerten und mit kritischer Distanz zu präsentieren.“

Das Fazit daraus:

Zitat: „Mit Journalismus hat das nichts zu tun. Und so sind Redakteure nur noch überwiegend von PR-Agenturen, Wirtschaftslobbyisten und politischen spin doctors ferngesteuerte Seitenfüller, die Gleiches mit den gleichen Bildern präsentieren und sich bestenfalls durch eine andere Überschrift von anderen Redakteuren abheben.“

Das deckt sich mit meiner Erfahrung, wie viele Mails habe ich schon an Journalisten und Redakteure geschrieben, auf neue Erkenntnisse hingewiesen, Zusammenhänge erklärt. Die wenigen Reaktionen, die überhaupt kamen, waren allermeistens genau so von Arroganz wie von blankem Unwissen geprägt. Da werden dann nur Standardargumente der Bahn wiederholt, keine eigene Recherche, kein neuer Gedanke, Desinteresse und sturer Unglauben ohne stichhaltige Begründung. Es kann nicht sein, was nicht ins Weltbild oder in die Redaktionsrichtlinie aus der Chefetage passt, es wird nachhaltig ausgeblendet.

Stuttgart 21 ist mit großer Sicherheit der größte Bauskandal in diesem Land, der eigentliche Skandal ist aber für mich nicht einmal so sehr, dass dieses Projekt von Lobbyhörigen Politikern immer weiter gegen jede Vernunft vorangetrieben wird, sondern dass auch die Vertreter der vierten Gewalt, die in einer Demokratie das letzte Korrektiv darstellen, wenn die Politik versagt hat ihrerseits bis auf wenige Ausnahmen ihre Pflicht nicht erfüllen wollen oder können. Auch wenn sie mit der Nase auf fragwürdige Punkte gestoßen werden kommt – nichts oder faule Ausreden und absurde nachgebetete Statements. Und es ist völlig klar: Mit einer funktionierenden Presse, mit mehr unerschrockenen Leuten, wie Arno Luik und dessen wenigen unabhängig denkenden Kollegen wäre Stuttgart 21 niemals möglich gewesen.

Wenn das schon bei so einem verhältnismäßig kleinen Projekt, relativ offensichtlichen Zusammenhängen und einer übergroßen Anzahl dokumentierter Fakten so ist, wie verhält es sich dann bei größeren gesellschaftlichen Fragen? Schlagwortartig sei hier nur die angebliche „Eurorettung“ oder der Umbau der „Sozialen Marktwirtschaft“ in eine „Marktkonforme Demokratie“ genannt. Hier geht es noch um viel mehr Milliarden, die in die Taschen von wenigen Finanzinvestoren umgeleitet werden sollen. Entsprechend breit findet die Gehirnwäsche in den Medien und damit auch der Bevölkerung statt. Man nimmt es nur nicht so wahr, wenn man sich mit einem Thema nicht so gut auskennt, wie mit unserem Lieblingsbahnhof.

8. März 2013

Gralshüter der Rechtsordnung

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-polizeikosten-fuer-stuttgart-21-klettern-auf-ueber-40-millionen-euro.ebc1a501-5d9e-40e8-a774-b6e4aadd3912.html

Es ist immer dasselbe mit gewissen Leuten, besonders mit denen, die das hohe C vor sich hertragen. Einmal führen sie sich auf als die Gralshüter der freiheitlich-demokratischen Grundordnung (FDGO), dann wieder ist ihnen das Grundgesetz schnurz wie nur etwas.

Sie fordern Beteiligung des Landes an den Mehrkosten für S21. Wissen müssten sie, dass die Mischfinanzierung (Beteiligung des Landes an der Bundesaufgabe Bahn-Infrastruktur) von S21 auf höchst wackeligen Füßen steht und gute Chancen hätte, vom Bundesverfassungsgericht gekippt zu werden. Dennoch: Die FDGO-Fans fordern Aufsatteln!

Wissen müssten sie auch, dass im GG Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit garantiert ist. Unabhängig von den Maßnahmen, die Regierende als begleitend für notwenig halten. Aus der Sicht der Demonstranten wären keine nötig. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass sie nicht nur unnötig, sondern – vorsichtig formuliert – kontraproduktiv sind, wie z.B. am 30. September 2010 im Schlossgarten.

Dass die Polizeieinsätze häufig (meistens? immer?) zahlenmäßig überdimensioniert sind bzw. waren, hat sich u.a. bei der Entfernung der Bäume vor dem ehemaligen Nordflügel des Bahnhofs gezeigt. Da waren mehr Polizisten vor Ort als Demonstranten. Auch so kommen Zahlen und Kosten zustande.

Eine bezeichnende Episode: Beim Heimgang nach einer – wie stets – friedlichen Demonstration auf dem Schlossplatz, erblickte ich versteckt hinter dem Alten Schloss 14 (!) besetzte Einsatzwagen der Polizei. Auf die Frage, warum sie denn so viele seien, antwortete einer der Polizeibeamten, vermutlich der Einsatzleiter: „Das frage ich mich auch.“
Das war allerdings noch zu Zeiten des damaligen Vormannes derer vom hohen C.

Die ehemals provozierende, kostenintensive Polizeipräsenz ist mittlerweile deutlich reduziert worden. Damit wohl auch die Kosten. Dem Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit angemessen!

6. März 2013

Im SWR: der dümmste Kommentar zu S21 aller Zeiten

Quelle (audio): http://www.wochenspiegel.de/multimedia/politikimradio/audio102714.html

Text:  Das ist vernünftig: die Weichen bleiben gestellt, Stuttgart 21 wird gebaut. Es wird mehr Geld kosten – na, und? In diesem Fall ist es gut angelegtes Geld. In der Tat, die künftigen Generationen werden den Profit davon haben – gerade für Stuttgart ist es ein Modernisierungsprogramm sondergleichen, und für Deutschland ist Stuttgart 21 so etwas wie der Ausweis, dass dieses Land nicht alles verhindert, kleinredet, blockiert, nicht in Technologiefeindlichkeit erstickt. Stuttgart 21 wird ein Bahnhof der neuen Generation für eine neue Generation. Deutschland zeigt, was es kann. Gegen den Widerstand der Grünen, die dabei sind (oder dabei waren), das zu bestimmen, was in Deutschland Fortschritt, was in Deutschland die Moderne ausmacht. Das ist politisch gar nicht zu unterschätzen. Skepsis, Ablehnung, Furcht vor dem Morgen… die Bahn, will heißen auch die Bundesregierung hält dagegen: endlich! Zukunft ist nicht nur denkbar, sondern soll machbar bleiben und Wirklichkeit werden, auch das ist das Signal das aus Berlin heute kommt. Glaube doch keiner, die Demonstranten gegen den Bahnhof wollten den sparsamen, sinnvollen, vernünftigen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. Nein, es geht um Verhinderung von dem, was früher Fortschritt hieß, was das Land stark und modern machte und wohlhabend.

Die Bahnhofsgegner wehren sich gegen eine Moderne, die mehr ist als ein Windrad. Stuttgart 21 ist kein Experiment. Stuttgart 21 ist ein Beispiel dafür, wie in anderen Städten Zukunft gebaut werden kann: Frankfurt, München, auch hier gibt es Pläne, die Geleise unter die Erde zu verlegen und Raum für Menschen zu gewinnen und den Städten einen Entwicklungsschub zu geben, wie es ihn seit dem späten 19. Jahrhundert nicht mehr gegeben hat. Damals wurden die “Kathedralen der Moderne” gebaut, die großen Bahnhöfe eben. Stuttgart 21 könnte zum sichtbaren Zeichen einer neuen deutschen Moderne werden!

Frank Wahlig aus Berlin

 

Dazu verschiedene Kommentare herausgegriffen:

Schuttgarter 06.03.2013

In diesem Stück Text ist so ziemlich alles an Klischees und etablierten Mythen über das Projekt und seine Gegner versammelt. Als wäre die Zeit stehen geblieben zu Mappus goldenen Glanzzeiten der unbeschränkten Ignoranz. Als gäbe es überhaupt gar keine Erkenntnissse zu diesen Bahnhofsplänen und ihrer überaus stümperhaften Ausführung. Zum jetztigen Zeitpunkt und Wissensstand derjenigen, die sich tatsächlich ohne politische Denkverbote und dem ständigen Krampf absurder Realitätsverweigerung mit diesen Vorgängen auseinandergesetzt haben ein atemberaubender Anachronismus. Aus diesem genauso naiven, wie verlogenen Jubelgeschrei auf eine Moderne, die es nie gab oder geben wird, kann man exemplarisch einige Kalauer hervorheben:

“…die künftigen Generationen werden den Profit davon haben…” Falls dieser Schildbürgerstreich erster Güte tatsächlich einmal (..also irgendwann in ferner Zukunft…) fertig gestellt werden sollte, dann werden uns diese zukünftigen Generationen sehr lange ausgiebig verfluchen. Der Fehler wird nicht mehr korrigierbar sein, vor allem, wenn die Bahn in ihrem Wahn die oberirdischen Gleise abbaut. Der Engpass in Beton gegossen für mindestens hundert Jahre, die Stadt von der vielleicht stattfindenen Entwicklung im Bahnverkehr abgehängt. Man wird irgendwelche provisorischen Lösungen suchen müssen…

“…für Stuttgart ist es ein Modernisierungsprogramm sondergleichen…” Kurz gesagt: Ein Zerstörungsprogramm sondergleichen. Nicht nur Baudenkmäler und Parks betreffend, sondern eine ewig lange Bauphase, die wirtschaftliche Verwerfungen und Benachteiligungen in der Innenstadt nach sich ziehen wird.

“Stuttgart 21 wird ein Bahnhof der neuen Generation für eine neue Generation.” Ein echter Brüller… Fest steht, dass S21 der einzige Vertreter dieser “neuen Generation” von Schwachsinnsbahnhöfen bleiben wird, das bleibt in dieser massiven Ausprägung sicher ein Einzelfall. Und “für eine neue Generation” siehe oben.

“Nein, es geht um Verhinderung von dem, was früher Fortschritt hieß, was das Land stark und modern machte und wohlhabend.” ….Wieder ein ausgelutschtes Klischee aufgewärmt…. Was futuristisch aussieht muss nicht modern sein, der Autor klebt an Werbesprüchen und Werbebildern, die Fortschritt vorgaukeln. Die entscheidende Erkenntnis, dass die zugrundeliegende Auslegung, das was in der Planfeststellung steht, das was beim Stresstest genau betrachtet heraus kam ein massiver Rückbau der Infrastruktur ist, verweigert er. Wann wurde in diesem Land je mit einem unglaublich teuer bezahlten Rückschritt etwas für das Allgemeinwohl erreicht?

“…Zukunft gebaut werden kann: Frankfurt, München, auch hier gibt es Pläne, die Geleise unter die Erde zu verlegen…”   Ein Armutszeugnis für den Kenntnisstand des Autors Frank Wahlig… Hallo? In Frankfurt und München wurden diese Pläne, mit denen die Bahn ihren Börsengang aufpeppen wollte ganz schnell abgelehnt, begraben, vergessen… Sie sind heute wirklich richtig froh, dass dieser Kelch an ihnen vorüber gegangen ist! Ach… und übrigends, sie sind nicht vom Bahnverkehr abgehängt, sonder verfügen über renovierte, Leistungsfähige Kopfbahnhöfe.

 

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Gottfried Ohnmacht Neugebauer » eMail an den SWR, 06.03.2013:

Bravo,

Lieber Frank Wahlig,

Bravo,

Süddeutscher Rundfunk,

Sie haben den dümmsten und den aggressivsten Propagandabeitrag geliefert, den ich zu Stuttgart 21 jemals gehört habe. Nein, bitte kommen Sie jetzt nicht daher und behaupten Sie, dass Sie nicht wissen würden, dass Stuttgart 21 einen Rückbau von Bahninfrastruktur darstellt. Diese Lüge werde ich Ihnen nicht abnehmen. Nein, behaupten Sie besser nicht, dass Sie nicht gewusst hätten, dass der Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs eines der größten Mineralwasservorkommen in Europa gefährdet; denn dass Sie so unbeleckt von der Kenntnis der Fakten sind, das werden wir Ihnen nicht glauben. Sie machen eine hemmungslose Reklame für Naturzerstörung und für Energieverschwendung, und wo möglich sind Sie am Ende noch stolz auf Ihren destruktiven Zukunftsbegriff. Meinen Sie, dass Sie damit durchkommen werden? Aber da ist ein Aspekt, der geradezu prophetisch klingt: Wenn es den kriminellen Apparatschicks um Merkel gelingen würde, Stuttgart 21 durchzudrücken, dann könnte dies vielleicht tatsächlich ein Modell werden, für ähnliche destruktive Projekte in anderen Städten: wenn es gelänge, den Rückbau des Bahnverkehrs auf breiter Front zu organisieren, dann hätte die Autoindustrie auf ganzer Linie gewonnen. Geht es den Projektbetreibern, die so zäh an dem zerstörerischen Projekt Stuttgart 21 festhalten, um dieses Fernziel? Möchten Sie wirklich diese Kräfte unterstützen? Wohlan, viel Glück, aber bitte vergessen Sie nicht, dass auch Sie und Ihre Nachkommen in dieser “brave new world” leben müßten.

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Ulrich Scheuffele:
das dümmste, das bis jetzt vom Spätzlessender gekommen ist, ist der Kommentar von Frank Wahlig zu S21. dies darf nicht unwidersprochen bleiben.
Sein Boss im Hauptstadtstudio ist Stephan Überbach
stephan.ueberbach@swr.de
er selbst hat die Mailadresse
frank.wahlig@swr.de

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Klaus Gebhard» Ein Tuttlinger Freund schrieb an kontakt@ard-hauptstadtstudio.de kurz und bündig:
Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Glückwunsch!!! Der Mann ist wirklich sein Geld wert. Habe selten so gelacht. Der Beitrag des Kabarettisten Frank Wahlig zu Stuttgart 21 war wirklich einmalig!!

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard S.

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07.03.2013

An die Redaktion von SWR2 Aktuell

Sehr geehrte Damen und Herren,
ein so undifferenzierter, aufgeblasener, dreister Kommentar wie der von Frank Wahlig in der o.g. Sendung ist mir, obwohl seit vielen Jahren SWR2-Hörer, noch nicht begegnet.
Auf die ehemals gebräuchliche Propaganda („Das neue Herz Europas“, „bestgeplant“, „gründlich durchgerechnet“ u.v.a.m.) haben die Betreiber von S21 längst verzichtet. Bei Herrn Wahlig feiern sie fröhliche Urständ, indem er in unüberbietbarer Vagheit von „Modernisierungsprogramm“, „Fortschritt“, „Zukunft“ und anderem auf solchem Niveau schwadroniert. Aufgepumpte Allerweltsschlagworte, gedankenlos! Nicht ohne diffamierende Unterstellungen gegenüber den Kritikern.
Der DB-Aufsichtsrat votiert für „Weiterbau“ mit der unbelegten Behauptung, die Ausstiegskosten überstiegen die Kosten für den „Weiterbau“. Nico Fried bemerkt dazu in der SZ vom 6.8.2013: „Schönfärberei, weil man ja nur etwas weiterbauen kann, was man schon zu bauen begonnen hat.“ Wahlig trompetet dagegen: „Das ist vernünftig.“ Und Fried fragt zu Recht, ob man denen bei der Angabe von „Ausstiegskosten“ trauen kann, „die sich gerade erst so kapital verkalkuliert“ haben. Für Wahlig kein Problem: „Mehrkosten? Na und!?“
Wenn ich neben diesem unsäglichen Kommentar, der nichts anderes ist als großmundige Propaganda, auch noch Wahligs Kommentar zum Berliner Flughafen vom 11.01.2013 lese, frage ich mich als Freund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, was ein solcher Mann in einem Qualitätssender wie SWR2 zu suchen hat.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Martell

Im Anhang zwei Beispiele, wie überlegte, differenzierte Berichterstattung und Kommentierung aussehen kann:
-  Kommentar von Nico Fried, Süddeutsche Zeitung vom 06.03.2013
-  Artikel von Carsten Brönstrup, Der Tagesspiegel vom 05.03.2013

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Manfred Fischer 07.03.2013

Als ich den Text las, dachte ich zuerst an Ironie und Persiflage. Doch Herr Wahlig meint es tatsächlich ernst. Aber womit meint er’s ernst. Ich kam zu dem Schluss, es geht ihm um seine eigene Psyche. Ihr soll es gut gehen, bei seinen Aussagen. Dies scheint bei ihm dann der Fall zu sein, wenn er sich für „Großes“ einsetzt. Personen von denen ich das schon kenne, benützen dabei gerne Hinweise, wie: „Aber bitte nicht klein klein“ oder „Nicht kleckern sondern klotzen“.

Auch dass Herr Wahlig sich an die Seite von schon erfolgreich bewältigten Situationen in der Geschichte stellt, passt gut dazu. Allerdings warten da auch Fußangeln. Sein Vergleich von S21 mit den Kathedralen der Moderne ist so eine Fußangel. (Vielleicht wäre sein Gefühl noch eher bei den nachfolgenden  „Futuristen“ aufgehoben) Bei diesen „Kathedralen der Moderne“ handelt es sich nämlich um bestens durchdachte Ingenieur-Konstruktionen aus Stahl. Der Stahl ermöglichte damals die notwendigen, großen Spannweiten. Sie wurden aus der Logik der statischen Gesetze, der konstruktiven Gestaltung und aus der Fertigung heraus ersonnen und entwickelt. Die Wirtschaftlichkeit  hatte dabei einen hohen Stellenwert. Da diese durchsichtigen Konstruktionen zunächst nicht für „Monumente“ geeignet erschienen (Das gewöhnte Auge erwartete dabei Massives), wurden sie von den damaligen Architekten noch mit Schauhüllen aus Stein (Bei temporären Bauten auch aus Gips) verdeckt, bei denen Stile aller Art eingesetzt wurden.

Die Ingenieure dieser durchsichtigen Konstruktionen würden sich heute im Grabe herumdrehen, wenn sie Herrn Wahligs Text hören würden. Der Geist der „Kathedralen der Moderne“ (ein später gewählter Ausdruck) weht nämlich ganz und gar nicht bei dem Projekt Stuttgart 21, weder durch noch über dem Tiefbahnhof und auch nicht durch die 60 km langen Tunnel. Für einen Verkehrsrückbau steht dieser Geist einfach nicht zur Verfügung.

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Stefan Federspiel 07.03.2013

Betreff: Ihr Kommentar zur Entscheidung des Aufsichtsrats der DB

Sehr geehrter Herr Wahlig,

in dieser langen Auseinandersetzung um Stuttgart 21 haben Sie (fast) einsam den Gipfel der Blödheit erklommen! Kommentar hin oder her, auch in einem Kommentar, einer Meinungsäusserung muss ein Mindestmaß an seriöser Grundlage enthalten sein. Ein solches haltloses Jubelgeschrei ist in einer Situation, in der völlig klar aus Machtpolitischen Gründen ein Projekt, das mit größter Wahrscheinlichkeit den größten Bauskandal in der Geschichte der Republik darstellt und in der eine Stadt schwer benachteiligt wird und beispiellose Verwüstungen für NICHTS angerichtet werden mehr als unangebracht!

Glauben Sie nicht? Sie haben eine andere Meinung dazu? Dann muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie ihre Meinung unmöglich stichhaltig belegen können. Meinung sollte sich auf belegbares Wissen und die Fähigkeit Zusammenhänge erkennen zu können begründen. Nachdem ich mich Jahrelang intensiv mit diesem Projekt auseinandergesetzt habe, recherchiert, mit Fachleuten, auch auf Bahnseite gesprochen habe, kann ich ihnen mit an 99,9 % grenzenden Sicherheit sagen, dass die Gesamtheit der Hinweise nur den Schluss zulässt, dass hier Betrug vorliegt. Die Bahn hat von Anfang an einen Rückbau geplant, die Belege dafür sind zahlreich und logisch zwingend. Siehe, als Einstieg, falls Ihnen das bisher entgangen sein sollte (hüstel…):
http://www.ingenieure22.de/images/publikat/was_leistet_stuttgart_21_wirklich_v15.pdf

Da liegen genug Anhaltspunkte vor, um als Journalist zumindest mal zu fordern, dass das unbedingt neutral nachgeprüft werden sollte, bevor Milliarden für einen Rückbau versenkt werden. Ein Journalist sollte dem Herausfinden der Wahrheit verpflichtet sein und nicht als billiger Jubelperser auftreten.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefan Federspiel

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Weil am Ende noch eine aktuelle Ergänzung mit dem Verweis auf den Kommentar von Herrn Wahlig als besonders grauenhaftes Beispiel für den verbreiteten “Qualitätsjournalismus” hinzugefügt wurde gibt es hier der Link auf diesen herausragenden Artikel über Stuttgart 21 und die Presse:
Stuttgart 21 wird gebaut und 2024 fertig – ach, wirklich?
http://railomotive.com/2013/03/stuttgart-21-wird-gebaut-und-2024-fertig-ach-wirklich/comment-page-1/

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Regisseur Volker Lösch auf dem Stuttgarter Marktplatz, Rede bei der Demonstration gegen Stuttgart 21:

„kategorie: „deutschland sucht den dümmsten dünnbrettbohrer!“
unangefochtener spitzenreiter aber – platz eins in den charts – ist Frank Wahlig,
ein swr-korrespondent, der einen kommentar abgesondert hat, den man in dieser primitivität so nicht mehr für möglich gehalten hätte: „für deutschland ist stuttgart 21 so etwas wie der ausweis, dass dieses land nicht alles verhindert, kleinredet, blockiert, nicht in technologiefeindlichkeit erstickt.

deutschland zeigt, was es kann. endlich – zukunft soll wirklichkeit werden! glaube doch keiner, die demonstranten gegen den bahnhof wollten den sparsamen, vernünftigen umgang mit dem geld der steuerzahler. nein, es geht um verhinderung von dem, was früher fortschritt hieß, was das land stark und modern machte und wohlhabend. die bahnhofsgegner wehren sich gegen eine moderne, die mehr ist als ein windrad!“

und frank wahlig hat noch ein as im ärmel – blendend informiert wie er ist, kündigt er weitere, ganz neue projekte an: „stuttgart 21 ist einbeispiel dafür, wie in anderen städten zukunft gebaut werden kann. frankfurt, münchen, auch hier gibt es pläne, die geleise unter die erde zu verlegen, und den städten einen entwicklungs-schub zu geben, wie es ihn seit dem späten 19.jahrhundert nicht mehr gegeben hat. damals wurden die ‚kathedralen der moderne‘ gebaut, die großen bahnhöfe eben. s21 könnte zum sichtbaren zeichen einer ‚neuen deutschen moderne‘ werden!“

liebe freundinnen und freunde:
wünschen wir diesem blindgänger aufrichtig und möglichst bald einen intellektuellen entwicklungsschub, der ihn wenigstens ansatzweise auf den erkenntnisstand der debatte bringt.

und wünschen wir ihm einen beruf, den er wenigstens ein bisschen beherrscht. dass derlei gedankenbrei allerdings immer noch in manchen köpfen wabert, erschreckt eher, als dass man darüber lachen möchte. hinter dem bizarren wunsch nach einer „neuen deutschen moderne“ spürt man das existentielle bedürfnis nach repräsentanz, nach nationaler größe, nach erhabenheit, nach gigantomanie und wachstum um jeden preis – dieser blinde fortschrittsglaube ist seit ca. 30 bis 40 jahren überholt, aber immer noch drin – in einigen weichen birnen. und wir verstehen abermals:

es wird nicht lustiger, die situation ist leider mehr als ernst – denn es geht wieder mal ums ganze.

 

20. Februar 2013

Sand in die Augen gestreut

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zu-stuttgart-21-zeit-fuer-kompromisse.6a6d4b18-668e-4eb9-b847-3e92f71c670a.html

Kommentar dazu von Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch

Das Sandmännchen Dorfs ist wieder unterwegs. Der heutige Kommentar (20.02.2013) in der Stuttgarter Zeitung ist der typische Versuch, die öffentliche Meinung zugunsten S21 zu drehen, indem den Menschen Sand in die Augen gestreut wird. Man geht scheinbar auf alle ein, versteht alle, die Gegner wie die Befürworter, alle bekommen ein bisschen Recht – aber aufhören sollte man jetzt nicht (mehr). Genau die gleiche Rhetorik wie sie der „Bahnsachverständige“ Wolfgang Drexler benutzt. Viel zu weit sind wir schon, 2 Milliarden in den Sand, Kompromisse, und so weiter und so fort …

Dorfs sagt: Kein S21 ist auch keine Lösung. Natürlich nicht, aber dieser Schritt ist Teil der Lösung!

Ein Projekt, das durch Unwahrheiten bis zum Vorsatz der Öffentlichkeit schmackhaft gemacht wurde, das nachweislich den Bahnverkehr „schlechter“ macht, gehört gestoppt. Dafür gibt es kein zu spät.

Erst dann kann vernünftig auf Alternativen reflektiert werden.
Was ist das nur für ein Denken, das ständig meint, bevor wir Nichts für unser Geld haben, bauen wir das Schlechte weiter? Das ist doch Unsinn. Nicht ob man viel oder wenig für sein Geld bekommt ist die Frage, sondern ob wir unser Geld etwas Sinnvolles bekommen, etwas, was eisenbahnbetrieblich verantwortungsvoll und für die Reisenden Qualität und Nutzen bringt. Dann darf es auch teurer sein. Aber teuer allein war und ist kein Argument für verantwortungsvolles Wirtschaften.

 

19. Februar 2013

Seriöse Gesamtfinanzierung unmöglich

Bezug/Quelle:  http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-kefer-attestiert-beidseitige-vertrauenskrise.772c34bb-2bbe-4534-8b3e-d1b790a98045.html

Kann die Landesregierung und die Stadt hinter ihre so explizit dauernd wiederholte Haltung zum Kostendeckel zurück? In der Politik gibt es schon immer wieder erstaunliche Positionsänderungen, um nicht zu sagen Wortbrüche, aber das erscheint doch nicht möglich. Es bleibt also der Bahn nichts anderes übrig, als die Beteiligung einzuklagen. Dass vom Bund die fehlenden Milliarden kommen ist nach wie vor unwahrscheinlich. Nicht nur, dass auch die Bundeskanzlerin nun die Wirtschaftlichkeit betont, es gäbe auch einen veritablen Aufstand in den anderen Bundesländern, wenn Mittel für die Verkehrsförderung so freihändig umverteilt werden würden. Eine Beteiligung an einer veränderten Planung am Flughafenbahnhof würde den Kohl auch nicht fett machen. Was sind schon hundert oder zweihundert Millionen Beteiligung gegen die Milliarden, die da noch fehlen. Wobei auch hier die Befürworter nur allzu gerne den Bären reiten, der ihnen von der Bahn aufgebunden wird. Niemals könnte die Bahn die Antragstrasse am Flughafen zu dem veranschlagten Preis bauen, wenn die architektonisch viel weniger aufwendige Alternativplanung schon so viel mehr kosten soll. Die paar Meter Tunnel mehr können unmöglich solche Preisdifferenzen ausmachen….

Ministerpräsident Kretschmann besteht zu Recht auf einer seriösen Gesamtfinanzierung. Der windige Plan einfach weiterzubauen, bis die Eigenmittel ausgeschöpft sind hat keine Aussicht auf Erfolg. Wenn er hier hart bleibt, ist ein Weitertreiben des Projekts unter diesen Umständen hoffentlich auch keinem Bürger bei Verstand zu vermitteln. Dass einige in der Sackgasse, in die sie sich verrannt haben jeden Verstand verloren haben steht auf einem anderen Blatt…

Es ist im Grunde nicht vorstellbar, wie die Gesamtfinanzierung sichergestellt werden kann. Schon gar nicht, wenn wirkliche Kostentransparenz hergestellt werden sollte. Wenn wirklich alle Risiken in diesem Megaprojekt korrekt bewertet werden sollten, soweit das überhaupt möglich ist, kommt sicherlich eine weit höhere wahrscheinliche Gesamtsumme heraus, als bisher von der Bahn veranschlagt. Auch wenn Herr Geißler schwadroniert, dass für so ein Projekt das Geld da sein müsse kann man sich nur fragen, für welches Projekt eigentlich? Für S21 plus, das schon gestorben ist oder S21 minus nach welchen Streichungen und nebulös geforderten Einsparungen? Jedenfalls nicht für ein Projekt, dass echte 150 Prozent mehr Verkehrsleistung ermöglicht, wie im Finanzierungsvertrag versprochen. Viele Belege sprechen dafür, dass es eher 30 Prozent minus sein werden.

22. Dezember 2012

FDP- und andere Ideologen

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-gruenes-grummeln-an-der-basis.7478d898-2e7e-402e-a6d5-8919c31a0974.html

Von Sinn und Nutzen des Projekts S21, dessen Fragwürdigkeit immer mehr zutage tritt, spricht keiner der Betreiber und Befürworter mehr. Weil sie in der Sache nichts zu bieten haben, verlegen sie sich darauf, Kritiker zu beschimpfen („Ideologen“, „keine Demokaten“ u.a.m.). Und suchen Schuldige wie das EBA oder den „Verhinderer mit Vorsatz“.
Ideologen verschließen die Augen, weil sie von einer Idee besessen sind nach der Devise: Augen zu und durch! Unabsehbare Kostensteigerungen – egal. Brandschutz- und Sicherheitskonzept – nebensächlich, wird schon irgendwie geregelt. Ökologische Probleme – was soll’s, wenn’s um ein großartiges Projekt geht.
Und Demokratie? Da reicht’s, wenn gelegentlich mal abgestimmt wird. Neue Erkenntnisse und Einsichten – gibt’s nicht. Entwicklungen, wie z.B. die Kostenexplosion werden nicht zur Kenntnis genommen. „Hat man doch schon vorher gewusst“, meint sogar eine Staatsrätin. Als wenn das, was „vorher“ schon oft der (Un-)Fall war, zum Regelfall werden sollte. So verkommt Demokratie.
Das nehmen Ideologen in Kauf oder führen es sogar im Schilde.
Das Geschrei eines Rülke, das Ausstiegskosten-Orakel eines Schmiedel? Meinungsfreiheit von „ausgewiesenen Demokraten“! Oder von Populisten?
Ich möchte vielmehr ernst nehmen, was Boris Palmer und Hermann-Josef Pelgrim zu sagen haben, die wahrnehmen, was ist, und konstruktiv mit der verfahrenen Situation umzugehen versuchen.

 

29. Oktober 2012

Tricks, Lügen und Betrug

Quelle: stuttgarter-zeitung / stuttgart-21-feuerwehr-kritisiert-konzept-der-bahn.
Die Stuttgarter Feuerwehr hat in einem 16-Punkte-Katalog Forderungen dazu aufgestellt, 14 Punkte sind noch offen. Die gravierendsten Mängel gibt es bei Fluchtstollen, Wasserleitungen, Belüftungssystemen.

Zitat: ”Nicht zu akzeptieren sind  für die Brandschutzexperten (von der Stuttgarter Feuerwehr) allen voran die so genannten Trockenleitungen, die von der Deutschen Bahn aus Kostengründen in sämtlichen Tunnelröhren verlegt werden sollen und auch in den Planfeststellungen so beantragt und genehmigt wurden. „Wir brauchen sofort Wasser am Strahlrohr, wenn in einem Tunnel etwas passiert ist“, betont Knödler. Wenn vor dem Löschen die Leitungen zunächst einmal eine Dreiviertelstunde befüllt werden müssten, verliere man bei der Rettungsmaßnahme viel zu viel kostbare Zeit. Dennoch sehe die Bahn bis jetzt keine Möglichkeit, ihr Konzept zu ändern, so Knödler.”

Kommentar Eberhard Frasch: 

Zur Erinnerung: Ende 2009 legte die DB eine neue Kostenkalkulation für S21 vor. Sie beruhte auf der “Realisierung von Einsparpotential” v.a. im Bereich des Fildertunnels, auch der Sichheitssmaßnahmen. Diese abgespeckte Kostenkalkulation war wiederum die Grundlage der Lenkungskreissitzung und -entscheidung vom 10.12.2009, mit der der Finanzierungsvertrag in Kraft gesetzt wurde.

Originaltöne: Oettinger: “Die Sonderkündigungsklausel wird nicht angewendet. “  und “„Die wichtigste Botschaft des heutigen Tages ist, dass das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm nun unumkehrbar ist“. Grube „Mit den nun vorliegenden Zahlen liegen alle heute bekannten Fakten auf dem Tisch“.  Schuster: “Es wurde nochmals bestätigt, dass der von den Partnern 2007 vereinbarte Rahmen für Kosten und Risiken ausreichend ist.”
Quelle vor allem: bahnprojekt-stuttgart-ulm

Ich prophezeie: Die Bahn wird verlangen, dass die geforderten Sicherheitsmaßnahmen jenseits des Kostendeckels von den Projektpartnern extra finanziert werden. …

Alle sprechen von Tricks, Lügen und Betrug. Wir auch!